Dieser Artikel beschreibt die Vorteile, wild wachsende und nicht selektionierte Einjährige Beifuss-Pflanzen zu kultivieren.
Eine molekulare Vielfalt von grossem Reichtum
Die Kultivierung der traditionellen, wilden Sorte der Einjährigen Beifuss-Pflanze ist hauptsächlich vorteilhaft aufgrund einer grossen Vielfalt an Molekülen, die von der Sorte produziert werden. Selektierte Pflanzen verlieren einen grossen Teil dieser Vielfalt aufgrund der Bevorzugung eines Moleküls, was den Charakter der «Molekülfabriken» des Einjährigen Beifusses verloren gehen lässt.
Um in Abwesenheit menschlichen Einflusses zu überleben, produzieren wilde Einjährige Beifuss-Pflanzen natürlicherweise ein breites Spektrum an Verbindungen, darunter Polyphenole, Flavonoide und ätherische Öle, mit dem Ziel, sich gegen Fressfeinde, Pilze oder auch gegen oxidativen Stress zu verteidigen. Dieser einzigartige und komplexe chemische Cocktail macht die Pflanze auf molekularer Ebene interessanter als eine selektierte Pflanze.
Molekulare Kombination
Dieser molekulare Reichtum wird durch die biologische Aktivität der wilden Pflanze erzeugt, die somit potenziell antioxidative Verbindungen produziert: die helfen können, der Zellalterung entgegenzuwirken; antimikrobiell und antifungizid: Studien haben eine starke Aktivität gegen E. coli-Bakterien und gegen Pilze gezeigt; aber auch antidiabetisch und verdauungsfördernd: Der Einjährige Beifuss wurde traditionell verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren und Verdauungsstörungen zu behandeln. Darüber hinaus enthält die Pflanze Terpenoide, Cumarine sowie die Vitamine A und E sowie Proteine und Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium).
Viele Studien haben nahegelegt, dass Extrakte der gesamten Einjährigen Beifuss-Pflanze eine bessere Wirksamkeit im Vergleich zur Verwendung von reinem Artemisin aufweisen; dieser Effekt wird Totum-Effekt genannt. Tatsächlich fanden Forscher heraus, dass die Einnahme getrockneter Blätter die Wirksamkeit der untersuchten Behandlungen verbesserte, was gemäss dieser Studie zeigt, dass die anderen Moleküle der Pflanze wirken, indem sie die Bioverfügbarkeit und die Absorption von Artemisin durch den menschlichen Körper verbessern.
Eine widerstandsfähige Sorte gegen alle Unbilden
Vergleichende Studien haben gezeigt, dass wilde Einjährige Beifuss-Pflanzen klimatischen Stress wie Trockenheit oder Kälte oft besser widerstehen. Die Pflanzen haben also einen klaren Vorteil, um den klimatischen Unbilden der Umwelt zu trotzen. Dieser Urzustand der Sorte macht sie zur idealen Kandidatin für einen widerstandsfähigeren und optimalen Anbau, der sich vielen Bedingungen anpasst.
Lokale Anpassung
Schliesslich fördert die Kultivierung von lokalen und natürlichen Sorten eine Landwirtschaft, die näher am Terroir und nachhaltiger ist. Die Pflanzen sind bereits an den Boden, das Klima und die krankheiten der Region angepasst. Diese Sorten benötigen daher weniger Bewässerung und Dünger, um optimal zu wachsen, und der Anbau ist nicht abhängig von patentierten Industriesaatgütern, die oft aus Hybridstämmen (F1) stammen.
Der Nachteil dieser Sorten liegt in der Variabilität der Erträge. Tatsächlich ist der Einjährige Beifuss eine heterozygote Pflanze, was von Pflanze zu Pflanze deren Wachstum und Ertrag beeinträchtigen kann.
Anmerkungen &
Referenzen
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